Malpighiales > Salicaceae > Salix retusa
(Salix retusa)
| VI — VIII | Home | steinige Rasen, feuchte Felsfluren |
| 1 — 10 cm | indigen | LC |
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| Synonym: Salix kitaibeliana. Chamaephyt, sa-alp(-sn). Die verholzenden Triebe liegen oberirdisch am Boden ausgebreitet. Die 1 — 3 cm lange, ganzrandige Laubblattspreite ist stumpf oder auch spitz, manchmal ausgerandet und beiderseits kahl. Die Seitennerven sind deutlich bogig zur Blattspitze gerichtet und nur undeutlich mit Netznerven verbunden (Lit). Die häufige, geschützte Art kommt im alpinen Naturraum aller österreichischen Bundesländer (außer Wien und Burgenland) vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW. |
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| Aufnahmen: 28.08.2008 am Nordgrat des Schrocken |
Aus der Flora von Oberösterreich 1876 |
"411. S. retusa. L. (Gestutztblättrige W.) Aendert an Grösse ab:
Juni — Juli Fast auf den meisten Kalkalpen des Traunkreises und des Salzkammergutes (5000—6000'). Am hohen Nock, Grestenberg, grossen und kleinen Priel, Kirchtag, Schracken, am grossen und kleinen Pyrgas, häufig auf der Speikwiese des Warscheneggs, am Traunstein, Saarstein, Dachsteingebirge, Kranabittsattel, Feuerkogel u. s. w. β Häufig am hohen Nock (Engel), auf der Klinserscharte (Saxinger), auf der Speikwiese unter var. α." |
| Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, II. Band (Seite 351), Linz 1876, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung. |
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Letzte Bearbeitung 29.09.2026